Montag, 3. September 2018

Statement gegen rechte Hetze und Gewalt



Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

den Aufmerksamen unter euch wird mittlerweile aufgefallen sein, dass wir uns nicht als politisches Format verstehen. Was wir damit meinen ist, dass wir Videospiele primär als Unterhaltungsmedium betrachten und auch im Kontext dieses Zweckes bewerten. Das schließt nicht aus, dass Videospiele unmissverständlich einen politischen Zweck verfolgen können, den wir dahingehend auch besprechen und auf Funktionalität bewerten. Jedoch möchten wir davon abweichen politische Interpretationen über das "sinnbefreite" Spielen zu stellen oder gar Spiele gemäß unseres persönlichen politischen Kompasses zu bewerten. Wir sind nicht der Auffassung, dass es die grundlegende Aufgabe von Videospielen ist, die Welt zu verbessern, obwohl diese Absicht im freien Ermessen eines jeden Spielentwicklers liegt und wir dies respektieren.

Was sich in der Realität abspielt, steht auf einem ganz anderen Blatt. In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass die politische Orientierung in Deutschland in angsteinflößende Extreme gerutscht ist - und wenn wir von Extremen sprechen, dann meinen wir das auch so. Wir stellen uns im Podcast und privat weder gegen Kritik, noch gegen einen sachlich-rationalen Diskurs, sofern dieser dem Zweck dient Menschen zusammen zu führen, statt sie zu separieren. Von pauschalen Vorurteilen, Ausgrenzung, Hetze oder gar Gewaltanwendung halten wir nicht nur nichts, sondern wir verachten sowas. Wir lieben und erleben Videospiele tagtäglich als internationales, bunt-facettenreiches Medium. Nicht umsonst benennen wir in sehr vielen unserer Reviews die Herkunftsländer der Entwicklerstudios, je exotischer desto besser. Das tun wir nicht, um irgendeine Form von Bewertung vorzunehmen, sondern um aufzuzeigen, dass jene Videospiele, die uns Freude bereiten, von den unterschiedlichsten, kreativen Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen stammen und uns dennoch unsere Leidenschaft und Begeisterung vereint.

Im Kosmos von DashFM ist kein Platz für Fremdenhass und Gewalt. Jeder Mensch ist durch sein eigenes Handeln selbst dafür verantwortlich, wie er von seiner Umwelt wiederum wahrgenommen und behandelt wird, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Sexualität oder Religion. Wer dieses Prinzip verinnerlicht, der benötigt weder Sündenböcke, noch andere hanebüchene Feindschaften, um Menschen pauschal auszugrenzen. Derartige Ansichten oder menschenverachtende Ideologien möchten wir bei uns nicht sehen und möchten hiermit unmissverständlich klar machen, dass sie bei uns keineswegs willkommen sind.

Euer DashFM-Team
#wirsindmehr