Sonntag, 16. April 2017

Folge #10 | Von Kaufsucht und Retroangst


Neuer Sonntag neuer Cast! Dash FM wird zweistellig, und wie gewohnt nutzten wir den Abend nicht nur für einen spontanen Schnack, sondern reicherten diesen mit dem besten der Dudes an, dem Teledude. Heraus kamen 3+ Stunden Nerdgequatsche über Spiele, Kaufverhalten, Retroangst und Spiele. Viel Spaß!

Inhaltsverzeichnis
0:00:00 Intro
0:00:36 Begrüßung
Die News der Woche
0:03:29 NieR wieder in den Läden
0:08:22 Retroangst
0:26:02 Kaufsucht
0:54:41 Absichtliche Spoiler
1:00:36 Story-Amnesie
1:07:30 Neuer "Hellblade"-Trailer
1:17:17 Profi-Marketing
1:21:17 PS+ Angebot
Was hast du gespielt? (Rubrik)
1:29:42 Styx: Master Of Shadows
1:40:38 Persona 5
1:51:38 EVE: Valkyrie (Groundrush)
1:59:26 Hollow Knight
2:12:01 Blackwood Crossing
2:16:52 Aaero
2:32:28 The Sexy Brutal
2:45:03 Übersättigung
2:49:55 Schlusswort

3:08:22 Die Rückkehr aus Japan (Hauptthema)


Kommentare:

  1. Ich kann das Gefühl ganz gut nachvollziehen. Ich hab viele Spielereihe verpasst, da ich damals nur einen PC besessen und diese ganze Retro-Kiste (NES,SNES, Megadrive) verpasst habe. So richtig fing es bei mir mit der PS2 an. Es kommt halt darauf an, ob das Spiel storygetrieben ist oder halt bei jedem Ableger Story & Charaktere über Bord geworfen werden. Deswegen kann man auch Persona 5 ohne bedenken als erstes spielen, gleiches gilt auch für die Tales of-Reihe. Und ich find es da nicht schlimm, diese auszulassen. Aber sowas wie die Metal Gear Solid Reihe ist für mich dann ein Buch mit sieben Siegeln. Ich hab mir das Remake für die PSVita geholt und es ist mir leider zu sperrig, um da mit den jetzigen Spielgewohnheiten mich rein zu knien. Ich mein selbst ein Final Fantasy VII hab ich liegen gelassen, weil ich tatsächlich dank der Grafik an einer Stelle feststeckte. Deswegen begrüß ich das Remake.

    Mich hatte in dem Zusammenhang auch aufgeregt als die Redakteure meinen Kingdom Hearts 2.8 zu spielen, ohne vorher mal in die Vorgänger zu schauen - gerade wo es die HD.Collection gab - und dann meckern zu müssen, dass sie der Handlung nicht folgen können, so eine Review kann man sich ehrlich schenken. Da kann ich YetiVins Drang nachvollziehen, wirklich beim ersten Teil zu beginnen. Ich finds auch blöd, wenn manche meinen, den ersten Teil kann man sich sparen, weil der spielerisch nicht viel hergibt und man stattdessen sich lieber ne Zusammenfassung auf Youtube anschauen soll. Hallo? Auf der Collection ist der erste Teil drauf, dann kann man damit doch anfangen. Sonst ist man doch nicht in die Charaktere investiert, selbst wenn man die Plotline herunterbrechen kann. Und ich hab am Anfang des Jahres Kingdom Hearts I eingelegt, nachdem ich mehr als 10 Jahre den nicht gespielt habe und mich hat es gleich wieder gepackt. Und auch spielerisch fand ichs vollkommen in Ordnung. Ich hab da mich wieder richtig reingefuchst und ganze 50 Stunden darin versenkt (einschließlich der ganzen optionalen Geschichten) und ich kann auch nachvollziehen warum ich so emotional mit den Charakteren und der Reihe verbunden bin. Ich werde auch noch die anderen Abgeleger nachholen, da ich damals nur die ersten beiden Hauptteile richtig intensiv gespielt habe. Es dauert eh noch lange bis zum dritten Teil (ich rechne ehrlich nicht mehr mit 2017). Das war ja so das Problem, dass die Kingdom Hearts-Ableger auf viele verschiedene Plattformen verstreut wurden. Und jetzt hat man alle wichtige Teile gebündelt auf einem Medium auf der PS4. Einfach Wunderbar!

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  2. Zu eurem Problem mit einem gesunden Verhältnis zum durchgespoilert sein:
    Wie man aus meinem Ansatz schon ersehen kann gehöre ich zu den Leuten die diametral zu eurer Ansicht stehen und kein Problem damit haben vollständig durchgespoilert an eine Serie heranzugehen. ;)

    Aber: Es gibt eine psychologische Studie, die sich mit dem Phänomen "Spoilerpanik" auseinandergesetzt hat. Und die ist in der letzten Konsequenz zu dem ergebnis gekommen, dass es viel mehr eine Bereicherung für den eigenen Medienkonsum ist, wenn man mit einem gesunden, vollständig verspoilertem Hintergrund an ein Medium herangeht. (Und sich nicht krankhaft vor jeder Information über das Geschehen drückt.) Der Gedankengang dahinter ist, dass man durch das Wissen über die Tatsachen, dass etwas passiert und was passiert, einen wesentlich höheren Genuss des Erlebnisses erfährt. (Der zentrale Punkt dabei ist, dass man - wenn man den entsprechenden Twist bereits im Hinterkopf hat - wesentlich mehr Aufmerksamkeit auf die Frage danach wie etwas passiert (und realisiert wird) legen kann, als die ganze Zeit sich verkrampft zu Fragen, was jetzt eigentlich passiert. (Und ganz ehrlich: Dieses ganze "Ich will gar nicht wissen wie es ausgeht" hab ich schon damals auf dem Schulhof nicht verstehen können. Und mit meinen 34 Jahren kriege ich das Ganze heutzutage auch nicht zugeordnet.)

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